Detektei Lexikon

Stichworte rund um Detektive und Detekteien

Das Detektei Lexikon bietet Infos zu wichtigen Stichworten aus dem Themenbereiche Detekteien, Detektive und Privatdetektive.
 

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Wichtige Stichworte rund um Detekteien und Detektive finden Sie auf dieser Seite erläutert. Von A wie Abhörgeräte für Detektive bis Z Zweifel an der Vaterschaft.

Im folgenden lesen Sie alphabetisch sortiert Erläuterungen zur Arbeit von Detekteien und Detektiven.

Abhörgeräte

Abhörgeräte setzen Detektive nur mit großer Vorsicht ein. Denn natürlich müssen sich Detektive an die geltenden Gesetze halten, und Abhöraktionen in fremden Wohnungen sind verboten. Auch die Installation eines Abhörgerätes im Auftrag eines Ehepartners in der ehelichen Wohnung ist dann untersagt, wenn der andere Ehepartner bzw. andere Familienangehörige, die in der Wohnung leben, nicht informiert werden. Der Sinn einer Abhöraktion bestünde aber ja vermutlich darin, unbemerkt Gespräche des Ehepartners zu belauschen. Daher greift auch hier das Verbot, an das sich auch Detektive zu halten haben. Da es allerdings durchaus kriminelle Zeitgenossen gibt, die etwa in Firmen dennoch Abhörgeräte anbringen, kann das Fachwissen einer Detektei genutzt werden, um sich selbst vor Abhöraktionen zu schützen. Spezialisierte Detektive finden heraus, ob eine Leitung verwanzt ist.

Beweise vor Gericht

Detektive werden oft bei solchen Auseinandersetzungen hinzugezogen, bei denen eine gerichtliche Klärung angestrebt oder bereits im Gange ist. Häufig erhoffen sich Kläger oder Angeklagte, durch den Einsatz be- bzw. entlastende Beweise zu erhalten. Detektive können beispielsweise Informationen beschaffen oder den Aufenthaltsort wichtiger Zeugen ermitteln. Sie können aber auch Beweise in Form von Fotos und Videos liefern. Damit diese Dokumente als Beweise vor Gericht anerkannt werden, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein, die Sie am besten mir Ihrem Anwalt besprechen. Generell beobachten Experten aber eine verstärkte Bereitschaft der Gerichte, Fotos und Videos als Beweise anzuerkennen. Das ist grundsätzlich positiv für alle, die sich um eine bessere Verhandlungsposition durch den Einsatz von Detekteien bzw. Detektiven bemühen.

Zweifel an Vaterschaft: Detektive helfen

Nach der geltenden Rechtslage sind Vaterschaftstest ohne Einwilligung der Mutter (noch) möglich. Wer zweifelt, ob ihm ein Kuckuckskind untergeschoben wurde, für das er möglicherweise noch Jahre lang zahlen muss, sollte deshalb handeln. Die Bundesregierung hat bereits einen Gesetzentwurf erarbeitet, der diese Tests strafbar machen soll. Detekteien können Männern auf der Basis einiger weniger Spuren Gewissheit verschaffen, ob se der Vater des betreffenden Kindes sind oder nicht. Erforderlich sind dazu kleine Proben: Haare, Körperflüssigkeiten, Windeln etc. Im Labor werden die Spuren mit DNA-Material des (möglichen) Vaters verglichen, und anschließend liegt innerhalb weniger Tage das Ergebnis vor. Solche Tests werden von vielen Detekteien zu 100 Prozent diskret schon für wenige hundert Euro angeboten. Angesichts von mehreren zehntausend Euro, die ein getrennt lebender Ehemann im Laufe der Jahre als Unterhalt für ein womöglich nicht von ihm gezeugtes Kind zahlen muss, ist dieses Geld bei der Detektei sehr gut angelegt.

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