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Im folgenden lesen
Sie alphabetisch sortiert Erläuterungen zur Arbeit von
Detekteien und Detektiven.
Abhörgeräte
Abhörgeräte setzen
Detektive nur mit großer Vorsicht ein. Denn natürlich
müssen sich Detektive an die geltenden Gesetze halten,
und Abhöraktionen in fremden Wohnungen sind verboten.
Auch die Installation eines Abhörgerätes im Auftrag
eines Ehepartners in der ehelichen Wohnung ist dann
untersagt, wenn der andere Ehepartner bzw. andere
Familienangehörige, die in der Wohnung leben, nicht
informiert werden. Der Sinn einer Abhöraktion bestünde
aber ja vermutlich darin, unbemerkt Gespräche des
Ehepartners zu belauschen. Daher greift auch hier das
Verbot, an das sich auch Detektive zu halten haben. Da
es allerdings durchaus kriminelle Zeitgenossen gibt,
die etwa in Firmen dennoch Abhörgeräte anbringen, kann
das Fachwissen einer Detektei genutzt werden, um sich
selbst vor Abhöraktionen zu schützen. Spezialisierte
Detektive finden heraus, ob eine Leitung verwanzt ist.
Beweise vor Gericht
Detektive werden oft
bei solchen Auseinandersetzungen hinzugezogen, bei
denen eine gerichtliche Klärung angestrebt oder
bereits im Gange ist. Häufig erhoffen sich Kläger oder
Angeklagte, durch den Einsatz be- bzw. entlastende
Beweise zu erhalten. Detektive können beispielsweise
Informationen beschaffen oder den Aufenthaltsort
wichtiger Zeugen ermitteln. Sie können aber auch
Beweise in Form von Fotos und Videos liefern. Damit
diese Dokumente als Beweise vor Gericht anerkannt
werden, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein, die
Sie am besten mir Ihrem Anwalt besprechen. Generell
beobachten Experten aber eine verstärkte Bereitschaft
der Gerichte, Fotos und Videos als Beweise
anzuerkennen. Das ist grundsätzlich positiv für alle,
die sich um eine bessere Verhandlungsposition durch
den Einsatz von Detekteien bzw. Detektiven bemühen.
Zweifel an Vaterschaft: Detektive helfen
Nach der geltenden
Rechtslage sind Vaterschaftstest ohne Einwilligung der
Mutter (noch) möglich. Wer zweifelt, ob ihm ein
Kuckuckskind untergeschoben wurde, für das er
möglicherweise noch Jahre lang zahlen muss, sollte
deshalb handeln. Die Bundesregierung hat bereits einen
Gesetzentwurf erarbeitet, der diese Tests strafbar
machen soll. Detekteien können Männern auf der Basis
einiger weniger Spuren Gewissheit verschaffen, ob se
der Vater des betreffenden Kindes sind oder nicht.
Erforderlich sind dazu kleine Proben: Haare,
Körperflüssigkeiten, Windeln etc. Im Labor werden die
Spuren mit DNA-Material des (möglichen) Vaters
verglichen, und anschließend liegt innerhalb weniger
Tage das Ergebnis vor. Solche Tests werden von vielen
Detekteien zu 100 Prozent diskret schon für wenige
hundert Euro angeboten. Angesichts von mehreren
zehntausend Euro, die ein getrennt lebender Ehemann im
Laufe der Jahre als Unterhalt für ein womöglich nicht
von ihm gezeugtes Kind zahlen muss, ist dieses Geld bei
der Detektei sehr gut angelegt.
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