Detektive
Schlapphut, langer Mantel und eine Pfeife - so stellen
sich viele Menschen auch heute noch Detektive vor. Der
Beruf des Detektivs wird vielfach gleichgesetzt mit
der geheimen Welt der Spionage. Dabei sieht der
Alltags eines Privatdetektivs vergleichsweise harmlos
aus: Statt in wilden Verfolgungsjagden Verbrecher zu
jagen (wie man es aus dem TV kennt), spürt der reale
Detektiv im Verborgenen Beweise auf, die vor Gericht
verwertet werden können. Wenn es zum Beispiel um
Betrugsverdacht in einem Unternehmen geht oder eine
vermutete Affäre eines Ehepartners aufgeklärt werden
soll, braucht der Auftraggeber vor allem Beweise, die
im Zweifel auch vor Gericht Bestand haben. Und diese
Beweise (z.B. Foto- oder Video-Beweise) liefern
Detektive.
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Den Beruf des Detektivs kann man erlernen
Als Detektiv wird man nicht geboren, und als
Auftraggeber muß man sich auch nicht auf Autodidakten
verlassen: Der Beruf des Detektivs ist ein anerkannter
Ausbildungsberuf, nach zwei Jahren findet eine Prüfung
statt. Nur wer diese besteht, darf sich fortan
"geprüfter Detektiv" nennen. für Sie als Auftraggeber
ist ein solcher Abschluß wichtig, denn dadurch wird
deutlich: Dieser Detektiv beherrscht sein Handwerk und
ist in der Lage, Ihren Auftrag erfolgreich
auszuführen.
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Gute
Privatdetektive arbeiten unerkannt
Mit den Detektiven, die
Sie aus dem Fernsehen kennen, haben echte
Privatdetektive nichts gemeinsam. Die Arbeit eines
Detektivs ist in Wahrheit oft weniger spannend als im
Film. Stundenlange Observationen auf der Suche nach
einem Fotobeweis, Aktenstudium und vieles mehr gehört
zur Arbeit eines Privatdetektivs. Gute Privatdetektive sind gar nicht als Detektive zu
erkennen, und am besten bleiben sie völlig im
Hintergrund. Die unerkannte Beobachtung und
Observation ist eine ihrer Stärken. Nur wenn sich
Ehebrecher und kriminelle Mitarbeiter unbeobachtet
fühlen, betrügen sie ihren Partner oder ihre Firma.
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Den richtigen
Detektiv finden
Während die
Film-Detektive meistens Einzelgänger sind, stellt sich
auch hier in der Realität ein anderes Bild dar:
Zumeist treten Detektive nicht alleine auf, sondern
arbeiten für eine größere Detektei. Das macht auch
Sinn, weil ein einzelner Detektiv nie einen so
großen Aufwand treiben kann wie eine große Detektei
mit Dutzenden oder gar Hunderten Detektiven.
Insbesondere dann, wenn es größere Fälle zu klären und
umfangreiche Beweise zu sichern gilt (unter Umständen
auch zeitgleich an mehreren Orten) ist die parallele
Arbeit mehrere Detektive unumgänglich.
Deshalb werden vor allem Unternehmen, die einen
Detektiv benötigen, eben keinen Einzelkämpfer
engagieren, sondern eine Detektei mit vielen
qualifizierten Detektiven.
Wenn Sie als Auftraggeber aber nur einen regional und
zeitlich relativ eng begrenzten Auftrag zu vergeben
haben (klassisches Beispiel: Der eine Ehepartner
glaubt, das der andere fremdgeht und will nun
Klarheit), können Sie mit einem alleine arbeitenden
Detektiv in Ihrer Stadt durchaus gut bedient sein.
Gerade bei Privatleuten, die einen Detektiv
engagieren, spielt schließlich die Kostenfrage eine
wichtige Rolle. Und die Dienste eines einzelnen
Detektivs sind naturgemäß günstiger zu haben als die
Arbeit einer ganzen, womöglich international tätigen
Detektei mit Dutzenden angestellten Detektiven.
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